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Ein Leben in vier Stunden: Berlin

Erzählung 1
Bruno Flierl erzählt.
Zuhörer: Thomas Heise


Foto: Stefani Bürkle

Flierl 1927 geboren, war 3 Jahre in amerikanische Kriegsgefangenschaft, studierte Architektur an der Hochschule für bildende Künste in Westberlin, ging 1951 nach Ostberlin, arbeitete dort am Institut für Städtebau und Architektur der deutschen Bauakademie, Chefredakteur von "Deutsche Architektur". Flierl formulierte eine Architekturtheorie die "nicht nur die gesellschaftlichen Dimension des Räumlichen, sondern auch die räumliche Dimension des Gesellschaftlichen" untersucht, als "Konterrevolutionär" wurde er 1982 aller Funktionen aus den Fachverbänden enthoben.
Heutige Forschungsgebiete: Kritische Aufarbeitung der Geschichte von Städtebau und Architektur in der DDR, Planungen für das Stadtzentrum Berlin, Probleme des Vereinigungsprozesses von Ost und West, Hochhausstädte des 20.Jhd.

"Man muß generell darauf hinarbeiten, dass man sich im Grunde nicht für die Gegenwart interessiert, sondern für die Betrachtung der Vergangenheit aus der Zukunft heraus". Thomas Heise im Interview 1992

Filme u.a.: WOZU DENN ÜBER DIESE LEUTE EINEN FILM (1980) DAS HAUS - 1984 (1984 UA 2001), IMBISS-SPEZIAL (1989), EISENZEIT (1990) STAU - jetzt geht`s los (1992), BARLUSCHKE (1997), NEUSTADT (2000), MEINE KNEIPE (1999), VATERLAND (2002) DER AUSLÄNDER (1987/2004), Rundfunk u.a. Vorname Jonas (1983 UA 1990), Widerstand und Anpassung - Überlebensstrategie (1987, UA 1989), Theater u.a. DER BROTLADEN 1992, ZEMENT 1994, ANATOMIE TITUS FALL OF ROME 1999


Mittwoch, 21. April, 21.00 Uhr - 1.00 Uhr, Bar, Karl Marx Allee 36, im ehemaligen Kosmetiksalon Babette, gegenüber dem Kino International

> Presse zu Erzählung 1, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung