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Amerikanische Erzählungen

Jimmie Durham erzählt.
Diana McCarty hört zu.

Freitag, 9. Dezember 2005. 21.00 Uhr – 1.00 Uhr
KW Institute for Contemporary Art


Diana McCarty und Jimmie Durham

Jimmie Durham wurde 1940 als Cherokee in den USA geboren. Schon in den 60er Jahren als Künstler und Autor bekannt, schloss Durham 1972 die École des Beaux-Arts in Genf ab und widmete sich ausschließlich der politischen Arbeit im American Indian Movement. Er war Mitbegründer und Vorsitzender des International Indian Treaty Committee bei den Vereinten Nationen, wo seine Tätigkeit u.a. zur Aufsetzung der Internationalen Erklärung der Rechte der indigenen Völker führte. In den 80er widmete sich Durham wieder verstärkt der Kunst und dem Schreiben. 1998 kam Jimmie Durham durch ein Stipendium des DAAD nach Berlin, wo er bis heute lebt während seine Arbeiten international ausgestellt werden. Zuletzt kuartierte Durham die Ausstellung „The American West“ in Compton Verney, Warwickshire, Grossbritannien.

Diana McCarty wurde in New Mexico geboren und lebt seit 12 Jahren als Medienaktivistin in Europa. Sie ist Mitbegründerin des bootlab sowie des open-source radio projektes reboot.fm in Berlin. In den 90ern initiierte sie mit anderen die nettime Mailingliste und arbeitete als Teil der Media Research Foundation als Co-Organisatorin der Metaforum Konferenzen in Budapest.