| > Gäste A-Z |
|
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Mohammed Abdel Amine, Brandenburger
Flüchtlingsinitiative Katharina Albrecht studierte
Arabistik in Wien, arbeitete 2 Jahre in einem Missionskloster für
den interreligiösen Dialog. Denkt, schreibt und kommuniziert seit
1998 für Triad, Berlin. Ursula Albrecht flüchtete
1955 aus der DDR, reüssierte als Kostüm- und Bühnenbildnerin
im Wiener Nacht- und Kulturleben und dirigiert seit 1970 mit großem
Erfolg die Familie Albrecht. Dr. Aref Al-Sheik is the Director
of the Examination Directorate, UAE Ministry of Culture. He has published
over 55 books, including 11volumes of poetry, and has authored the lyrics
to the UAE national anthem. Valery Alzaga (Denver, Direktorin
und Campaignerin der grössten US-Dienstleistungsgewerkschaft SEIU,
für die sie unter anderem die sehr erfolgreiche Kampagne Justice
for Janitors für Reinigungskräfte ohne Papiere in Los Angeles
organisiert) Jale Arikan, 1969 in Istanbul
geboren. Sie kam mit 6 Jahren nach Deutschland, besuchte die Schauspielschule
in Berlin und arbeitete mit 17 Jahren als erste türkische Ansagerin
im ARD. Es folgten zahlreiche TV - Auftritte und Filme. 1996 ging sie
nach New York, um für eine Weile aus der Rollendefinition Deutsch
oder Ausländer auszusteigen. Von 1997 2003 lebte sie
in Los Angeles - ein ekstatischer Zeitabschnitt zwischen den Welten: Landschaftserlebnisse
& Spiritualität und die Plastikkünstlichkeit der Branche.
Filmauswahl: Der Schattenboxer, Lars Becker (1991), Auftritt in Samson
und Delilah, Nicolas Roeg mit Dennis Hopper und Liz Hurley (1996), Landgang
für Ringo, Lars Becker (1997), Ein Engel schlägt zurück,
Angelina Maccarone (1998), Schimanski muss leiden (2000), Hinter der Tür,
Neco Celic (2004), porno!melo!drama!, Heekssok Sohn (2005) und mehrere
Filme in der Türkei u.a.: Der Jäger, Erden Kiral, (1987). Blixa Bargeld Gründer und
Sänger der "Einstürzenden Neubauten", seit den 90er
Jahren diverse Kunst- und Theaterprojekte, Berlin. Mehmet Bayram Ist Architekt,
aufgewachsen im Nordosten der Türkei, in der Region Erzincan, wo
viele Kreuzberger/innen der türkischen Community ihre Wurzeln haben.
Meron Benvenisti ist Geograph,
Historiker, Autor und war in den 70er Jahren Vizebürgermeister von
Jerusalem unter Teddy Kolleck. In den 80er Jahren baute er das "West
Bank Database Project" auf, das über Menschenrechtsverletzungen
von Israelis und Palästinensern in diesem Gebiet berichtet. Er schreibt
regelmäßig Kolumnen für Ha'aretz, und publizierte zwei
grundlegende Bücher über die räumliche Organisation des
Konfliktes zwischen Israelis und Palästinensern. Benvenisti vertritt
die Auffassung, dass beide Völker friedlich in einem Staat zusammenleben
könnten. In dem von ihm initiierten Projekt "The Morning After"
untersuchen Wissenschaftler die Bedingungen einer israelischen Gesellschaft
nach einem israelisch-palästinensischen Friedensvertrag. Esther Bejarano, war Mitglied
des Mädchenorchesters' in Auschwitz, lebt heute als Sängerin
in Hamburg. Lindsay Bremner ist Architektin,
Professorin für Architektur und Leiterin des Fachbereichs Architektur
an der Universität von Witwatersrand/Johannesburg. Nach den Wahlen
1994 war sie Mitglied des Johannesburg Metropolitan Council, wo sie sowohl
dem Komitee für Wohnungsbeschaffung und Urbanisierung als auch dem
Komitee für Planung, Urbanisierung und Umweltmanagement vorsaß.
In dieser Funktion initiierte sie eine Reihe von Großprojekten,
die sich mit den Folgen der Stadtplanung des Apartheidsregimes in Johannesburg
auseinandersetzten. Franco Bifo Berardi, Rom, war
aktives Mitglied der Potere operaio in den 60er-Jahren, Gründer von
Radio Alice 1976, Autor, Gründer des telestreet-tv-network in 2003
gegen die Medien-Diktatur Barbara Bilabel, freie Regisseurin,
unterwegs in Staats- und Stadttheatern. Fährt Chevy, lebt in Hamburg. Dr. phil. Angelika Birck, Psychologin
und Mitarbeiterin des Behandlungszentrums für Folteropfer, Berlin Zeljko Blace, Zagreb, leitet
das Medienzentrum MaMa, Initiator von a.network, einer Plattform von Medienzentren
in Süd-Ost-Europa, Künstler und Kurator, u.a. new.media.culture.week,
Critical Upgrade! Zagreb. Dr. Jochen Blaschke, Direktor
des Instituts für Vergleichende Sozialforschung, Berlin Dr. Knut Boeser, Literaturwissenschaftler,
Dramaturg, Intendant. Schreibt Essays, Drehbücher, Theaterstücke
und Prosa, Berlin. Christian von Borries, Musiker,
Dirigent, Berlin Karsten Bott, Künstler,
betreibt ein Archiv der Alltagsgegenstände und untersucht deren Benutzung.
Lebt in Frankfurt am Main. Thea Brejzek, Regisseurin, Theaterwissenschaftlerin.
Inszeniert Opern und Medienprojekte, Berlin. Fritz Brinkmann, Fotograf, creative
consultant, Hamburg Friedemann Büttner ist
Nahostexperte und war Professor an der FU Berlin, Arbeitsstelle Politik
des Vorderen Orients. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklungen
in den Staaten des ostarabischen Raums (Ägypten, Jordanien, Syrien,
Libanon, Israel) im Spannungsfeld zwischen Politik und Religionen und
ethnisch-religiösen Konflikten. Friedemann Büttner ist ein ausgewiesener
Kenner sowohl Israels als auch der arabischen Welt. Hans Bunge, Kunsterzieher, Sammler,
Alltagsforscher und bildender Künstler , Hamburg. Heiner Busch, Journalist, Polizeiexperte,
Hg. und Redakteur der Zeitschrift "Bürgerrechte und Polizei",
Bern/Berlin Ted Byfield (New York, Co-Moderator
der nettime-mailing-list, einer der wichtigsten Kommunikationsplattformen
der New-Media-Community, Mitarbeiter an der Parsons School of Design und
Fellow of the Design Trust for Public Space) David Campbell ist Professor
für Internationale Politik und Direktor des "Newcastle Institute
of the Arts, Social Science and Humanities". Sein Buch "National
Deconstruction: Violence, Identity and Justice in Bosnia" ist die
erste poststrukturalistische Studie des Bosnienkrieges. Hier und in anderen
Texten untersucht Campbell akribisch den Zusammenhang von Nationalstaat,
Identitätspolitik, internationaler Diplomatie und Menschenrechtspolitik,
sowie globale und lokale Bilderpolitik. Zu seinen Untersuchungen zählt
"Apartheid Cartography", eine ausführliche Beschreibung
der Rolle internationaler Diplomatie bei den "ethnischen Säuberungen"
während des Balkan-Krieges und der verschiedenen geographischen Teilungspläne
und ihrer Hintergründe und Strategien. Duncan Campbell ist Journalist,
Autor, Berater und TV Produzent, der sich auf die Arbeit von Geheimdiensten
und die Wahrung von Freiheitsrechten spezialisiert hat. Seine bekanntesten
Untersuchungen haben weitreichende Folgen für das britische Rechts-
und Regierungssystem gehabt. 1988 deckte er die Existenz des sogenannten
ECHELON Projektes auf, welches bis in die späten Neunziger Jahre
viele Kontroversen zur Sicherheitspolitik besonders in Europa hervorgerufen
hat. Seit 1998 berät Duncan Campbell das Europäische Parlament
in Fragen der Entwicklung von Sicherheitstechnologie und dem Missbrauch
von Wirtschaftsinformation. Diana McCarty wurde in New Mexico
geboren und lebt seit 12 Jahren als Medienaktivistin in Europa. Sie ist
Mitbegründerin des bootlab sowie des open-source radio projektes
reboot.fm in Berlin. In den 90ern initiierte sie mit anderen die nettime
Mailingliste und arbeitete als Teil der Media Research Foundation als
Co-Organisatorin der Metaforum Konferenzen in Budapest. Antonia Carver is a Dubai-based
writer and editor working with contemporary artists and filmmakers. Carver
is editor-at-large of the arts quarterly Bidoun and writes for a wide
range of publications. She’s on the programming teams of various
international film festivals Isolde Charim, geb. 1959, Philosophin,
politische Publizistin, letztes Buch: Der Madjiguène Cissé,
Autorin und ehem. Sprecherin der Bewegung Sans Papiers Georg Classen, Flüchtlingsrat
Berlin Bojana Cvejic geboren 1975 in
Belgrad, lebt als Musikwissenschaftlerin, Theoretikerin und Performance-Künstlerin
in Brüssel. Sie inszenierte verschiedene Musik-Theater-Performances
in Belgrad (Mozart, M. de Falla, Stravinsky) und ist Mitbegründerin
der Teoreja koja hoda/ Walking Theory Performance Gruppe, die sich mit
theoretischem Aktivismus beschäftigt. Sie arbeitete mit verschiedenen
Regisseuren wie Emil Hrvatin aus Slowenien und Jan Ritsema aus den Niederlanden,
mit letzterem erforscht sie die Dispositive des Theaters in Genres unspezifischer
Arbeiten, die Vortrag, intimer Dialog, Biographie, Theorie und Performance
sein können. In ihrer jüngsten Produktion "Pipelines, a
construction" arbeiteten sie zu Geo-Politik in Zentralasien und den
Möglichkeiten bzw. dem Scheitern von "Staging theory". Jeanine Elif Dagyeli,
Jahrgang 1969, Tochter einer deutschen Lehrerin und eines türkischen
Journalisten, Übersetzers und Verlegers. Geboren in München
in ein linkes säkulares Elternhaus, aber aufgewachsen in einem kleinen
Ort bei Nürnberg, wo sie die ständigen Fragen nach Türkei
und Islam oft nur mit viel Phantasie beantworten konnte. Später studierte
sie Islamwissenschaft, wohl auch um endlich diese (und ihre eigenen) Fragen
beantworten zu können. Vor einigen Jahren hat Jeanine Dagyeli den
Dagyeli Verlag ihres Vaters übernommen, außerdem arbeitet sie
am Orientwissenschaftlichen Zentrum in Halle/Saale. Julius Deutschbauer, "Er
ist kein Denker, aber er tut so, er ist kein Künstler, aber er tut
so, er ist kein Bibliothekar, aber er tut so." Archiviert hauptsächlich
in Wien. Phelim McDermott is one of the
creators of Shockheaded Peter and of Lifegame, in which the memories of
an audience-member were improvised in a live performance. Madeleine Dewald, Filmregisseurin,
Hamburg Michael Diers, Kunsthistoriker,
Professor an der HfBK in Hamburg, sowie außerplanmäßiger
Professor an der Humboldt Universität zu Berlin Fiona Doherty ist Senior Associate
am Lawyers Commitee for Human Rights (LHCR) in New York. Sie studierte
in Virginia und Yale und bekam ein Bernstein Fellowship von der Yale Law
School für ein Jahr beim Comittee on the Administration of Justice
(CAJ), einer Menschenrechtsorganisation in Belfast, Nordirland. Als Senior
Associate beim U.S. Law and Security Program des LHCR ist ihre Aufgabe
die Kontrolle der U.S.-Regierung und Rechtsprechung in Fragen der Sicherheitspolitik
und der Wahrung von Menschenrechten. www.lchr.org Jimmie Durham wurde 1940 als
Cherokee in den USA geboren. Schon in den 60er Jahren als Künstler
und Autor bekannt, schloss Durham 1972 die École des Beaux-Arts
in Genf ab und widmete sich ausschließlich der politischen Arbeit
im American Indian Movement. Er war Mitbegründer und Vorsitzender
des International Indian Treaty Committee bei den Vereinten Nationen,
wo seine Tätigkeit u.a. zur Aufsetzung der Internationalen Erklärung
der Rechte der indigenen Völker führte. In den 80er widmete
sich Durham wieder verstärkt der Kunst und dem Schreiben. 1998 kam
Jimmie Durham durch ein Stipendium des DAAD nach Berlin, wo er bis heute
lebt während seine Arbeiten international ausgestellt werden. Zuletzt
kuartierte Durham die Ausstellung The American West in Compton
Verney, Warwickshire, Grossbritannien. Thomas Ebermann, Politiker und
Publizist in Hamburg, hielt 1989 die Anpassung der Grünen für
unumkehrbar, verließ die Partei. Fühlt sich einer radikalen,
antideutschen Linken verbunden. Dr. Frank Eckart, Publizist,
Berlin. Beschäftigt sich u.a. mit Kunst der 80er Jahre, Medienkonzepten
und Programmdesign. Electric Indigo, Musikerin,
DJ Dr. Carolin Emcke, Autorin,
politische Theoretikerin, Lutz Engelke, Kultur- und Medienphilosoph
- Geschäftsführer von Triad, Berlin Dr. Wolfgang Ernst, Medienarchäologe.
Beschäftigt sich mit der digitalen Realität des sogenannten
"Pictorial Turn". Lebt in Berlin. Aytac Eryilmaz, 1952 geb, in
Zonguldak in der Türkei. Arbeitete als Harun Farocki, Filmemacher,
geht in seinen Dokumentarfilmen den Fragen der Macht und ihrer Wirkung
nach. Lebt in Berlin. Dr. Michael Fehr, Direktor des
Karl Ernst Osthaus-Museums der Stadt Hagen, Herausgeber der Schriftenreihe
"Museum der Museen". Peter Fitz, Schauspieler, Berlin Monika Fleischmann, Medienkünstlerin.
Erforscht und entwickelt Konzepte und Produkte für neue Umgangs-
und Lebensformen in der Informationsgesellschaft. Lebt in Sankt Augustin
bei Bonn. Micz Flor, Berlin, Mitbegründer
von Media-Netzwerken in Ost-Europa und Asien und Entwickler von Open Source
Software und Online-Magazinen Bruno Flierl, 1927 geboren,
war 3 Jahre in französischer Kriegsgefangenschaft, studierte Architektur
an der Hochschule für bildende Künste in Westberlin, ging 1951
nach Ostberlin und arbeitete dort am Institut für Städtebau
und Architektur der Deutschen Bauakademie, vorübergehend Chefredakteur
von "Deutsche Architektur", später Dozent an der Humboldt-Universität.
Flierl formulierte eine Architekturtheorie, die "nicht nur die gesellschaftliche
Dimension des Räumlichen, sondern auch die räumliche Dimension
des Gesellschaftlichen" untersucht. Als "Konterrevolutionär"
wurde er 1982 aller Funktionen in den Fachverbänden enthoben. Seit
1984 arbeitet er freiberuflich. Stephan Geene, Publizist und
Filmemacher, Berlin Hans Geißlinger, Soziologe
und Story Dealer, Berlin Mishaal Al Gergawi
is Projects and Events Manager at the Dubai Culture & Arts
Authority. A former investment banker, Al Gergawi regularly contributes
to the new UAE daily The National. Jochen Gerz, Künstler,
Paris Amos Gitai studierte Architektur
in Haifa und Berkeley. Er nahm als Sanitäter am Jom Kippur-Krieg
teil, wo er lebensgefährlich verletzt wurde. Bereits während
des Krieges hatte Gitai begonnen, mit einer Super-8-Kamera zu drehen und
verarbeitete später seine Kriegserfahrungen in dem Spielfilm "Kippur".
Gitai arbeitete für das israelische Fernsehen, emigrierte aber nach
zunehmend heftiger Kritik an seiner Arbeit nach Paris. Mittlerweile lebt
Gitai wieder in Israel und hat über 30 Spiel- und Dokumentarfilme
gedreht, die hauptsächlich die Geschichte des Nahen Ostens und Israels
und Themen wie Heimat, Exil, Religion, soziale Kontrolle und Utopie verhandeln.
Mit dem Spielfilm "Kadosh", der 1999 im Wettbewerb in Cannes
uraufgeführt wurde, beendete er seine Trilogie über die drei
großen israelischen Städte Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Claas Glenewinkel Avery F. Gordon ist Autorin
des im anglo-amerikanischen Raum viel beachteten Buches Ghostly Matters:
Haunting and the Sociological Imagination und Keeping Good Times: Reflections
on Knowledge, Power and People, einer Sammlung von Essays zu politischem
Aktivismus und radikaler Tradition in den USA heute. Sie ist Professorin
der Soziologie an der Universität Kalifornien, Santa Barbara, und
Moderatorin der wöchentlichen Radiosendung No Alibi. Im Moment schreibt
sie über Gefangennahme, Krieg und Utopie. Avery Gordon lebt in Paris
und Los Angeles. Hans Ulrich Gumbrecht studierte Germanistik, Romanistik, Soziologie und Philosophie, wurde als 26jähriger Professor in Bochum. Seit 1989 lehrt er an der Stanford Universität Vergleichende Literaturwissenschaften und wurde zum glühend bekennenden Amerikaner. (Amerikanische Erzählungen, Berlin 2006) Jeff Halper war Professor für
Urbane Anthropologie an der Ben Gurion Universität, Jerusalem. Heute
ist er Koordinator des "Israeli Committee Against House Demolition"
(ICAHD), einer israelischen Organisation, die in enger Zusammenarbeit
mit palästinensischen Organisationen gewaltlosen Widerstand gegen
die Zerstörung von Häusern in den besetzten Gebieten leistet
und Betroffenen beim Wiederaufbau ihrer Häuser und beim Kontakt mit
israelischen Behörden hilft. Halper gründete und leitete das
Komitee zur Rettung der äthiopischen Juden und war einer der führenden
Aktivisten in der israelischen Friedensbewegung. In "The Matrix of
Control" beschreibt er, wie die israelische Besatzungspolitik durch
Siedlungs- und Straßenbau die besetzten Gebiete vollständig
kontrollierbar macht und dadurch eine "Zwei-Staaten-Lösung"
immer unwahrscheinlicher wird. Amina Handke, geb. 1969, Künstlerin
und rare/eclectic/easy listening-, oriental- und DJ Hannes Heer, Historiker, Filmemacher,
ehemaliger Leiter der Ausstellung "Vernichtungskrieg, Verbrechen
der Wehrmacht 1941 bis 1944", Hamburg Hubert Heinhold, Rechtsanwalt,
München Thomas Heise, Filmemacher, Autor,
Regisseur Nele Hertling, 1934 in Berlin
geboren, in Mecklenburg aufgewachsen, Studium der Philosophie, Germanistik
und Theaterwissenschaft an der Humboldt Universität. Ab 1962 arbeitet
sie 25 Jahre als "Sekretär" der Akademie der Künste,
Abteilungen Musik und Darstellende Kunst, erfindet u.a. die Reihe Pantomime-Musik-Tanz-Theater.
1988 übernimmt sie die Leitung der Werkstatt Berlin (Berlin- Kulturhauptstatt
Europas 1988) und verortet sich mit ihrem Team in einem heruntergekommenen
Theater in der urbanen Öde: das Hebbel Theater, das sie anschließend,
1989 dann plötzlich in der Mitte Berlins gelegen, zu einem neuen
Modell vernetzter Zusammenarbeit von internationalen Künstlern und
Produktionshäusern entwickelt. Künstlerförderin, Kulturpolitikerin,
Diplomatin, Doppelagentin, Gremiengründerin, Chevalier de la Légion
d`honneur, Lobbyistin, Bundesverdienstkreuzträgerin, Präsidentin
des Deutsch- Französischen Kulturates - 15 Jahre leitete sie das
Hebbel (und initiierte auch das Festival Tanz im August). Seit 2003 ist
sie Leiterin des Künstlerprogramms des DAAD. Rudolf Herz, Künstler.
Arbeitet an Fragen der Konstitution und Auslöschung von bildhafter
Erinnerung. Lebt in München. Prof. Dr. Detlef Hoffmann, Kunsthistoriker,
beschäftigt sich u.a. mit Denkmälern auf ehemaligen Konzentrationslagern,
sowie mit Museumstheorie und -praxis. Lebt in München. Werner Hofmann, Kunsthistoriker,
Hamburg. Interessiert sich zur Zeit für verdrängte' und
vergessene' Kunstrichtungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Reinhild Hoffmann ist mit Pina
Bausch und Susanne Linke die Exponentin des deutschen Tanztheaters. Geboren
1943 in Sorau/ Schlesien, Tanzstudium an der Folkwang-Hochschule unter
Kurt Jooss. Seit 1974 zeigt sie eigene choreographische Arbeiten. Zusammen
mit Susanne Linke leitete sie das Folkwang-Tanzstudio, 1978 bis 1986 das
Bremer Tanztheater, bis 1981 zusammen mit Gerhard Bohner. Von 1986 bis
1995 war das Tanztheater Reinhild Hoffmann im Schauspielhaus Bochum. Seit
1996 arbeitet Reinhild Hoffmann als freie Choreographin und Regisseurin
im zeitgenössischen Musiktheater und an der Oper, u.a. "Pierrot
Lunaire", Arnold Schönberg, Oper Frankfurt; Kafka-Fragmente",
György Kurtág, Theater Luzern, ihre Inszenierung Begehren
gemeinsam mit dem Komponisten Beat Furrer (Bühnenbild Zara Hadid)
eröffnete 2003 die Kulturhauptstadt Graz. Tom Holert ist freier Kulturwissenschaftler
und Journalist. Von 1992-1995 Redakteur bei Texte zur Kunst, von 1996-1999
Mit-Herausgeber von Spex, von 1997-1999 Professor für Kultur- und
Medientheorie an der Merz Akademie, Stuttgart. Im April 2000 gründete
er mit Mark Terkessidis das Institute for Studies in Visual Culture (isvc)
in Köln. Buchveröffentlichungen: Künstlerwissen (1998),
Mainstream der Minderheiten. Pop in der Kontrollgesellschaft (Herausgeber,
mit Mark Terkessidis), Imagineering. Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit
(2000), Entsichert. Krieg als Massenkultur, (2002, mit Mark Terkessidis). Karin Hopfmann, Dipl.-Philosophin,
Flüchtlingspolitische Sprecherin der PDS-Fraktion, Berlin Sabine Horlitz, Redakteurin
An Architektur, Berlin PD Dr. Eva Horn, Privatdozentin
für Westeuropäische Literaturen an der Fakultät für
Kulturwissenschaft, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder.
Zahlreiche Publikationen zur Epistemologie der Geheimdienste, Krieg im
zwanzigsten Jahrhundert und zum politischen Geheimnis. Letztes Buch (
Manuskript) : Der geheime Krieg. Verrat, Spionage und moderne Literatur. Robert Hunger-Bühler, Bühler
Schauspieler, derzeit der eine von zwei Mephisti in Steins "Faust",
lebt in Wien.
Rachel Jacobsohn, Studentin
der Rechtswissenschaft, seit 3 Jahren im Landesvorstand der GAL, Hamburg. Dr. Wolf Jahn, promovierte über
Gilbert & George. Kunsthistoriker, Autor und Redakteur, Hamburg. Olaf Jensen, Maschinenschlosser,
Sozialwissenschaftler, Erinnerungs- und Tradierungsforscher in Hannover. Natalie Jeremijenko ist Entwicklerin,
Designerin und Hightech-Künstlerin. Sie wurde kürzlich von der
MIT Technology Review als eine der hundert besten Erfinderinnen gekürt.
Ihre Arbeit beinhaltet digitale, elektromechanische, biotechnologische
und interaktive Systeme, die sie unter anderem beim Rotterdam Film Festival,
im Guggenheim Museum und im Museum of Modern Art in New York, im Museum
für Moderne Kunst in Frankfurt, in der LUX Gallery in London, bei
der Ars Electronica und bei der documenta 10 präsentieren konnte.
Sie studierte und promovierte als Design Engineer an der Stanford University,
war Direktorin des Engineering Design Studio an der Yale University und
ist momentan mit einem Forschungsprojekt im Media Research Lab/Center
for Advanced Technology an der New York University beauftragt. Sie ist
außerdem für ihre Mitarbeit beim Bureau for Inverse Technology
bekannt. www.cat.nyu.edu/natalie Dr. Rainer Jogschies, Politologe
und Publizist. Untersucht in Reportagen, Essays und Filmen die Flüchtigkeit
der (medialen) Wahrnehmung. Lebt in Hamburg. Rashed Omar Al Kharji has over
20 years experience in the regional media and is currently a television
broadcaster for Sama Dubai TV, helming his own program focusing on national
culture, history and future. Thomax Kaulmann, Informationskünstler.
Lebt in Berlin. Alexandre Kedar ist Jurist und
Juraprofessor an der Universität in Haifa mit Schwerpunkt Rechtsgeschichte,
"Legal Geography" und Bodenkontrolle. Er war an einer Reihe
wichtiger Präzedenzfälle am Obersten Gerichtshof Israels beteiligt,
die u.a. die Integration einer israelisch-arabischen Familie in eine ideologische
Siedlung (Dr. Qa' adam vs. Katzir, 1995) und den Rückkauf ehemaligen
Familienbesitzes durch Palästinenser innerhalb Israels ermöglichten.
Diese Gerichtsentscheidungen haben enormen Einfluss auf das politische
Klima und weitere juristische Entscheidungen innerhalb des israelisch-palästinensischen
Konfliktes. Christoph Keller, Künstler,
Berlin. Beschäftigt sich u.a. mit Medienarchiven. Regine Kiepert ist Geographin
und Buchhändlerin und arbeitet seit ihrem vierten Lebensjahr im Buchhandel.
Mit 18 Jahren machte sie ihre Ausbildung zur Buchhändlerin, wie alle
Kinder der Familie Kiepert. Nach Abschluss der Ausbildung studierte sie
Geographie an der FU Berlin. Mit 21 Jahren wurde sie Inhaberin der Schroppschen
Landkartenanstalt. Es folgten Reisen und Feldforschung in Pakistan und
Bangladesh. Seit Mitte der 80iger Jahre leitet sie die Schroppsche Buchhandlung
und ist zuständig für Marketing und Veranstaltungsorganisation
der Buchhandlung Kiepert. Enkutatash Kifle, jugendlicher
Flüchtling, Addis Abeba Dr. Anna Klingmann is founder
of KLINGMANN Architects, whose BRANDISM®—an approach to merging
architecture and branding— anticipated current global trends. Latest
publication: Brandscapes: Architecture in the Experience Economy (MIT
Press 2007) Alexe Klosseck, Journalistin,
beteiligt am Aufbau des Mediennetzwerks indymedia Torsten Koch, Mitarbeiter der
Forschungsgruppe "Tradierung von Geschichtsbewußtsein",
Psychologisches Institut der Universität Hannover. Peter Kottmeier, Theologe, Hamburg.
Liebt Tchechow. Rosalia Kozakiewicz, Rentnerin.
Lebt in Luban. Merle Kröger, Filmemacherin,
Berlin Dr. Jürgen Kuttner, Kulturwissenschaftler,
Radio-Moderator bei "Fritz", Videoschnipsel-Hermeneutiker, Berlin. Dr. Dietrich Kuhlbrodt, Oberstaatsanwalt
a.D. Filmkritiker, Film- und Theaterschauspieler, Kommandeur des Friedenskreuzes
der ehemaligen Widerstandskämpfer in Europa. Brigitte Landes, Grenzgängerin
zwischen Literatur und Theater, Hamburg. Michael Landy. In his public
art installation, Break Down, (C&A, Oxford Street, Artangel commission),
Landy spent two weeks shredding the entirety of his personal possessions
- 7,006 items in total - leaving nothing but a written inventory of his
life. Percy MacLean, Richter in Berlin,
seit 1994 Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht (Sachgebiete derzeit:
Ausländerrecht, Gewerberecht); 2003: Vorsitzender des "Club
von Berlin" (Vereinigung von Querdenkern, die über ihr Berufsfeld
hinaus an einer Veränderung der Gesellschaft mitwirken möchten);
2002/2003 Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte (dort
besondere Schwerpunkte im Inland: Umsetzung internationaler menschenrechtlicher
Verpflichtungen in Deutschland, Antiterrorkampf und Menschenrechte, Flüchtlingsrecht,
Pflegebedürftige und Sterbende, Kinder- und Frauenrechte, Menschenrecht
auf Arbeit [neue Modelle zur Schaffung gesellschaftlich notweniger Arbeitsplätze]
u.v.a.)1989 bis 1992 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer
Juristinnen und Juristen, Landesverband Berlin; seit 1985 Mitglied im
Berliner Fachgruppenvorstand Richter und Staatsanwälte in der Gewerkschaft
ötv/ver.di. Dr. Annette Leo, Historikerin
und Publizistin, versucht ihre Erkenntnisse über das Scheitern der
DDR auf die Bundesrepublik anzuwenden. Lebt in Berlin. Via Lewandowsky, Künstler.
Arbeitet mit den Medien Malerei, Grafik, Fotografie, Film und Performance.
Lebt in Berlin. Geert Lovink (Amsterdam, Medientheoretiker
und Gründer des Australian Network for New Media Research and Culture
und der Mailinglisten nettime und fibreculture) Sandro Mezzadra (Bologna, Professor
für Geschichte des politischen Denkens in Bologna, Mitorganisator
der Migrantendemo beim G8 in Genua, Mitbegründer des Runden Tisch
der Migranten des italienischen Sozialforums) Jens Michelsen, begleitet und
interviewt jüdische (ehemalige) Hamburger bei der Wiederbegegnung
mit Kindheit, Jugend und Verfolgung. Steve Miles, Senior Lecturer
in Sociology at Plymouth University and author of 'Consumerism as a Way
of Life', studies the meanings with which consumers endow the everyday
objects of their consumption. Patty Miranda, Raumpflegerin,
Aktivistin, Mitglied der Legalisierungskampagne. Fred Moten wurde in Las Vegas
geboren und lebt heute in Los Angeles. Er unterrichtet u.a. im Department
für American Studies and Ethnicity an der University of Southern
California und ist Autor von In the Break: The Aesthetics of the Black
Radical Tradition sowie mehrerer Gedichtbände. Im Moment arbeitet
er an einem Buch über Flüchtigkeit in der afroamerikanischen
Kultur. Dr. Barbara Müller-Wesemann,
Theaterwissenschaftlerin. Forscht u.a. zur jüdischen Kulturgeschichte
Hamburgs. Tobias Nagl, schreibt über
Film und Musik u.a. für "Spex" und "Jungle World" Hans Naumann, der Weg zwischen
Psychoanalyse und Übersetzen, hin und zurück. Lebt in Hamburg. Author Lawrence Norfolk's acclaimed novels, including Lemprière's Dictionary, create meticulously researched historical worlds in which an encyclopaedic knowledge and classical mythology merge with contemporary theory to compose a fictionalized archive of the past. (Information Retrieval- Dialogues on Archiving, London 2001) Christopher Nsoh Dr. Zaki Anwar Nusseibeh is
adviser to the Ministry of Presidential Affairs and interpreter to President
HH Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan. Chairman of the UAE Pavilion Executive
Committee, and Deputy Chairman of the Abu Dhabi Authority for Culture
and Heritage, he was formerly the personal interpreter and advisor to
the founder of the UAE, HH the late Sheikh Zayed Lana Nusseibeh is Director of
Research and Communications, Ministry of State for Federal National Affairs.
Her areas of policy work include parliamentary affairs, human trafficking,
human rights issues and labor market reform Hans Ulrich Obrist, international
arbeitender Kurator und Kritiker mit Basis am Musée dArt
Moderne de la Ville de Paris, Professor an der Universität in Venedig,
Sonderkorrespondent des Magazins domus und Chefredakteur des
von agnès b. publizierten point dironie. Zuletzt
ko-kuratierte er die Ausstellung Uncertain States of America
im Astrup Fearnley Museum of Modern Art in Oslo. Haralampi G.Oroschakoff, Künstler
und Theoretiker, Berlin Drazen Pantic (New York, Gründer
von Radio B92, dem ersten Internet Provider Serbiens, der Open Source
Streaming Alliance und Betreiber einer Digital Art Gallery in New York)
Dr. Wolfgang Pauser, Essayist
und Produktanalytiker, Kulturwissenschaftler. Beschäftigt sich mit
den Erzählungen der Produktwelt, Wien. Dr. Alexander von Plato, Historiker,
Leiter des Instituts für Geschichte und Biographie, Lüdenscheidt.
Erforscht mit steter Neugier den Hiat von persönlicher Lebensgeschichte
und großer Politik Ayse Polat wurde 1970 in Malatya/Türkei
geboren, sie ist kurdischer Herkunft. 1978 folgte sie ihrer Familie nach
Hamburg. Studium der Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaft.
Filmt seit sie 15 Jahre alt ist, beschreibt sich selbst als Autorenfilmerin
und besuchte nie eine Filmhochschule. Sie drehte mehrere preisgekrönte
Kurzfilme auf Super 8 und Video, Parabeln der Freiheit, die das Leben
von Migranten in Deutschland thematisieren u.a. Fremdennacht
(1992), der vom Selbstmord des türkischen Asylbewerbers Kemal Altun
handelt. Ihr Kinospielfilmdebüt, das Roadmovie "Auslandstournee",
erzählt von der Odyssee eines türkischen Travestiekünstlers
und eines kleinen Mädchens durch Europa in die Türkei. En
Garde wurde 2004 mit dem Silbernen Leopard in Locarno ausgezeichnet. Ulrike Poppe, war zu DDR-Zeiten
in mehreren oppositionellen Gruppen aktiv, betreibt heute politische Bildung
in der Evangelischen Akademie zu Berlin. Milan Prodanovic ist Architekt
und Professor für Urbanismus an der Universität von Novi Sad.
Er ist Leiter des Postgraduierten Programms "Sustainable City"
und publiziert vor allem zu den Schwerpunkten Wandel und Krieg, urbanes
Chaos und die Zukunft Belgrads. Prodanovic war Mitglied des Belgrader
Kreises. Er beschäftigt sich intensiv mit den Auswirkungen des Balkankrieges
auf das Konzept "offener" Stadtgesellschaften, speziell anhand
von Belgrad. Er schrieb Analysen über "Urbicide", die systematische
Zerstörung der Stadtgesellschaft und das ideologische Redesign der
Städte in Konflikten und Kriegen. Prodanovic forscht über die
Erinnerungs- und Symbolkultur verschiedener Städte, u.a. anhand ihrer
Denkmäler. Norbert Pütter Politologe,
Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit,
CILIP / FU, Redakteur der Zeitschrift "Bürgerrechte und Polizei". Sultan Sooud Al-Qassemi is a
Sharjah-based businessman, founder of Barjeel Securities Dubai, chairman
of the UAE Chapter of Young Arab Leaders, columnist and blogger. His encyclopedic
collection of Arab art has never been exhibited
Tilman Raabke, studierte Philosophie
und arbeitet hauptsächlich als Dramaturg, außerdem als Giraffenforscher.
Demnächst in München. Alan Read, Professor of Theatre
Studies at Roehampton is the author of Theatre and Everyday Life, a study
of the relationship between theatre and the undocumented experience of
the quotidian. Kate Rich ist Video Engineer
beim Bureau of Inverse Technology (BIT). Das BIT entwickelt Anwendungen
und Geräte zur Datenüberwachung, Ortung und Visualisierung,
allerdings für einen kritischen Einsatz. Die Projekte des BIT betreffen
meist den Ge- und Missbrauch von solchen Technologien durch Großunternehmen
und bürokratische Apparate. Angela Richter, aufgewachsen
in Split und Stuttgart. Regisseurin, Mitglied der Künstlergruppe
Akademie Isotrop in Hamburg. Daniel Richter, Künstler,
Hamburg. "Ich verdicke, verdünne, lasiere und vergesse". Jan Ritsema, 1945 in den Niederlanden
geboren, Theaterregisseur. Er führt Regie, seit er 26 ist und versucht
seitdem, in jeder seiner Produktionen das Theater neu zu erfinden. Ritsemas
Inszenierungen sind nüchtern, nachdenklich, nicht auf Identifikation
aus und versuchen, wie er sagt: nicht zu beeindrucken. Sharon Rotbard, studierte in
Paris Architektur u.a. bei Paul Virilio. Er arbeitet als Dozent und Architekturtheoretiker
in Tel Aviv und ist Herausgeber der Reihe "Architectures" bei
Babel Publishers. Seine Untersuchungen israelischer Architekturkonzepte
und Siedlungsformen im Spannungsfeld von Zionismus, territorialer Strategie
und politischer Zielsetzung widersprechen dem gängigen akademischen
Kanon, die israelische Architektur stehe in der Tradition des Bauhauses
und seiner Ideale. Viola Roggenkamp, Journalistin
und Autorin für "Die Zeit", "taz", "Allgemeine
Jüdische Wochenzeitung", "emma", Hamburg. Xavier Le Roy, geboren am 17.
Februar 1963 in Juvisy sur Orge (Frankreich). Studium der Biochemie an
der Universität Montpellier, 1990 Promotionsabschluss als Ph.D. in
Molekular- und Zellularbiologie, parallel zum Studium Tanzunterricht bei
Véronique Larcher, Ruth Barnes und Anne Koren. Seit 1994 tritt
er mit eigenen Choreografien auf. 1998 Premiere von "Self Unfinished"
in Cottbus. Neben seinen Soloprojekten tanzt er in verschiedenen Produktionen
der Kollegen, kuratiert Arbeitsplattformen für Diskurserweiterung,
und initiiert zahlreiche Kollaborationen (u.a. mit Alexander Birntraum,
Sylvie Garot, Laurent Goldring, Mårten Spångberg, Alain Buffard,
Eszter Salamon, Jérôme Bel, Yvonne Rainer, Bernhard Lang).
Schon 1999 thematisiert und theoretisiert er in seinem Performance-Vortrag
"Product of Circumstances" seine Biografie und den Körper
als Rohmaterial sozialer und kultureller Einschreibungen. Natascha Sadr Haghigian, Arbeitslose,
Berlin Eran Schaerf, Künstler,
Berlin Christoph Schlingensief, Theater-
und Filmregisseur, Parteigründer, Berlin Florian Schneider, Medienaktivist,
Filmemacher, Mitbegründer von "Kein Mensch ist illegal",
München Rebecca Schneider wechselte
nach sechs Jahren an der Cornell University kürzlich als außerordentliche
Professorin an die Brown University und leitet dort das Graduiertenprogramm
Theater- und Performance- Wissenschaften. Prof. Dr. Marianne Schuller,
Literaturwissenschaftlerin. Weitere Verzweigungen: Psychoanalyse und Theater.
Lebt in Hamburg. Jeanette Schulz, Künstlerin
und Neurowissenschaftlerin. Zeichnet Comics u.a. als medizinisches Anschauungsmaterial,
Wien. Edith Schütrumpf, pensionierte
Lehrerin, Hohen-Neuendorf Tobias Schwarz ist Student der
Kulturwissenschaften, Mitglied der Initiative gegen Abschiebehaft, Berlin Mentor Selmani, jugendlicher
Flüchtling, Prisztina Hilal Sezgin, 1970 in Frankfurt
geboren, Tochter einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters,
die beide Muslime sind und beide Wissenschaftler. Hilal Sezgin ist Philosophin,
Vegetarierin, Muslima, Buchnärrin und Katzenfreundin. Seit 1999 arbeitet
sie im Feuilleton der Frankfurter Rundschau, hat einen Kriminalroman veröffentlicht,
ihr letztes Buch Kleines ABC der Freiheiten erzählt in
Glossen und Kurzgeschichten über das Bermudadreieck unglückliche
Liebe, Frauen und Großstadtleben. Für die Geschichte über
eine junge deutsch-türkische Arzthelferin wurde sie 2005 vom Deutschen
Journalistinnenbund ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem Buch
Typisch Türkin? Porträt einer neuen Generation (im
Herder Verlag Frühjahr 2006). Dorothy Sheridan, Director of
the Mass-Observation Archive, University of Sussex. The Mass-Observation
project was founded in 1937 with the aim of creating an anthropology of
ourselves by documenting the everyday life of the British people. Amie Siegel ist Autorin, Filmemacherin
und Installationskünstlerin aus New York. Sigrid Sigurdsson, Künstlerin
"Offene Archive": "Wir sind die Geschichten, die wir von
uns erzählen können". Lebt in Hamburg. In books like Downriver and Lights Out For The Territory,
novelist and poet Iain Sinclair wanders through
London, a pedestrian archivist of the city, gathering the minutiae of
its stories, characters and locales. Sonia Simmenauer, vielsprachige
Impresaria für Solisten, Quartette und Orchester, Hamburg. Eyal Sivan, Filmregisseur, Haifa/
Paris Joshua Sofaer is a live artist
who has experimented with archaeological and archival practices in 'digging
up' and displaying the forgotten pasts of our childhood.. Lee Tabler is CEO of the Tourism
Development Investment Company (TDIC) and oversees major developments
in Abu Dhabi, including Saadiyat Island. He has over 27 years international
real estate development experience Stefan Thimmel, Architekt, Journalist,
Berlin Roemer van Toorn ist Programmdirektor
des Berlage Instituts Rotterdam, einer der weltweit renommiertesten Architekturschulen.
Er ist Kritiker, Autor und Fotograf. Zurzeit arbeitet er an einer Text-
und Fotodokumentation "Fresh Conservatism and beyond", die die
zeitgenössischen räumlichen Auswirkungen der zweiten Moderne
und die damit verbundenen politischen Mentalitäten recherchiert.
Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Niederländischen Architektur. Dr. Monika Treut, wurde in einer
linksrheinischen Kleinstadt an der holländischen Grenze geboren und
lebt jetzt in Hamburg, wenn sie nicht in Kalifornien oder Brasilien Filme
dreht. Galerdene Tsegmeg, jugendlicher
Flüchtling, Mongolei
Andrei Ujica,
1951 in Timisoara (Rumänien) geboren,
lebt seit 1981 in Deutschland. Popstar, Autor, Filmemacher, unterrichtet
Literatur, Film-und Medientheorie, zur Zeit Professor an der HfG, Karlsruhe,
und Leiter des ZKM | Filminstituts. Filme: Videogramme einer Revolution,
zusammen mit Harun Farocki (1992), Out of the Present, über den letzten
sowjetischen Kosmonauten Sergei Krikaljow (1995), 2 Pasolini, ein Kurzfilm
über Pasolini und die Wüste (2000), Unknown Quantity, die filmische
Umsetzung eines Gesprächs zwischen Paul Virilio und Swetlana Alexijewitsch,
als Filminstallation, zusammen mit Johannes Fischer (2002) und als DVD
(in Arbeit, 2005). (KIOSK, Ein Leben in vier Stunden, Timisoara. Bukarest.
Heidelberg. Berlin. 2004) Armen Vartanian
has been involved in venture capital and entrepreneurship his entire career.
He is Director at EcoVentures Dubai, an emissions reduction and carbon
finance firm Prof. Dr. phil. Joseph Vogl,
ist seit April 2006 Professor für Neuere deutsche
Literatur an der HU Berlin und hat zahlreiche Schlüsselwerke der neueren
französischen Philosophie (u.a. Gilles Deleuze, J.-F. Lyotard, C. Lévi-Strauss)
übersetzt. Prof. Dr. phil. Christina von Braun
ist Kulturtheoretikerin, Autorin Traudl Vorbrodt, Erzieherin
und Betreuerin der WeGe ins Leben e.V., Mitarbeiterin bei Pax Christie
Prof. Dr. Monika Wagner, Kunsthistorikerin,
Hamburg Harry Walter, Autor und Künstler,
untersucht literarisch, künstlerisch und theoretisch den Erinnerungsgehalt
von Fotografie, Stuttgart. Lilo Wanders, Moderatorin. "Öffnet
die Herzen, herzt die Öffnungen". Prof.Dr. Martin Warnke, Kunsthistoriker.
Beschäftigt sich mit den sozialen Funktionen bildender Kunst und
leitet die Forschungsgruppe "Politische Ikonographie" am Warburg-Haus,
Hamburg. Erika Weinzierl, geb. 1925,
Historikerin, Prof. für neuere und Eyal Weizman ist Architekt,
arbeitete für die palästinensische Stadtplanungsbehörde,
das Architekturbüro Zvi Hecker in Berlin und betreibt heute zusammen
mit Rafi Segal ein Architekturbüro in Tel Aviv. Mit der israelischen
Menschenrechtsgruppe B'Tselem erarbeitete er jüngst eine umfassende
Studie, die die Strategien von Architektur und Planungsprozessen in der
Westbank als Verletzungen von Internationalem Recht und Menschenrechten
aufzeigt. Die von Rafi Segal und ihm konzipierte Ausstellung "A Civilian
Occupation - The Politics of Israeli Architecture" über Siedlungen
in den besetzten Gebieten gewann die Ausschreibung des israelischen Architektenverbandes
für den internationalen Architekturkongress in Berlin 2002, wurde
aber aus politischen Gründen wieder abgesagt. Weizman ist Co-Kurator
der Ausstellung "Territories" an den KW Berlin. Prof. Dr. Harald Welzer, Sozialpsychologe.
Leitet die Forschungsgruppe "Tradierung von Geschichtsbewußtsein"
am Psychologischen Institut der Universität Hannover. Dorothee Wenner, Journalistin,
Filmemacherin, Berlin Helmut Wolff, geboren wahrscheinlich
1936, lebt als Architekt in Hamburg. Armin Wünsche, Kameramann
in Krisengebieten, Berlin
Meral Yetimoglu,
verheiratete Renz, wurde 1962 in Zonguldak
in der Türkei geboren. Sie war schon in der Schülerbewegung
in der Türkei aktiv, kam aus politischen Gründen nach Deutschland
um hier ihr Studium zu beginnen und war politisch organisiert im MSB Spartakus
und der DKP. Sie ist Diplom-Sozialarbeiterin mit Zusatzausbildung in Gestalttherapie
und Sexualtherapie und arbeitet seit 1992 im Lore-Agnes-Haus, Sexualberatungszentrum
der Arbeiterwohlfahrt, Essen. Co-Autorin des Sprachlehrbuches: "Türkisch
am Krankenbett". Wolfgang Zinggl, Künster
der Gruppe "WochenKlausur". "Kunst sollte konkreter in
realpolitisch, wissenschaftlich und soziale Felder eingreifen." Lebt
in Wien. |