<< zurück zur Übersicht



> KIOSK für nützliches Wissen

Erzählungen von Orten, Städten und Territorien
Raumkontrolle 8:
Amerikanische Erzählungen I

Things theory carries home

Avery F. Gordon und Fred Moten im Gespräch
Sonntag, 11. Dezember 2005, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr
KW Institute for Contemporary Art

Ein Gespräch über die Möglichkeiten, Bedeutung und Komplexität von intellektuellem politischem Engagement heute und die Notwendigkeit der Parteinahme. Avery F. Gordon und Fred Moten gehören zu einer neuen Generation von Theoretikern, die in ihren Arbeiten Theorie, Fiktion und das Faktische „miteinander sprechen“ lassen, deren theoretische Sprache ins literarische vordringt. In diesem Gespräch geht es um die politische Definition ihrer Arbeit, ihr Verhältnis zu Amerika, die Möglichkeit einer anderen Geschichte, sowie um die Figur des Outlaws, des Verbrechers, der Strafe und des Häftlings – und um Krieg, Flucht und Freiheit.

Avery F. Gordon ist Autorin des im anglo-amerikanischen Raum viel beachteten Buches Ghostly Matters: Haunting and the Sociological Imagination und Keeping Good Times: Reflections on Knowledge, Power and People, einer Sammlung von Essays zu politischem Aktivismus und radikaler Tradition in den USA heute. Sie ist Professorin der Soziologie an der Universität Kalifornien, Santa Barbara, und Moderatorin der wöchentlichen Radiosendung No Alibi. Im Moment schreibt sie über Gefangennahme, Krieg und Utopie. Avery Gordon lebt in Paris und Los Angeles.

Fred Moten wurde in Las Vegas geboren und lebt heute in Los Angeles. Er unterrichtet u.a. im Department für American Studies and Ethnicity an der University of Southern California und ist Autor von In the Break: The Aesthetics of the Black Radical Tradition sowie mehrerer Gedichtbände. Im Moment arbeitet er an einem Buch über „Flüchtigkeit“ in der afroamerikanischen Kultur.


Avery F. Gorden und Fred Moten, Photo Ines Schaber


Photo Ines Schaber